Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Was tun?

Sexuelle Belästigung ist eine Straftat, das in der heutigen Zeit sehr häufig vorkommt und definitiv nicht zu den Kavaliersdelikten gezählt werden. So sollte man dies nicht herunterspielen und schon erste Anzeichen einer solchen Tat ernst nehmen.

Unterschiedliche Arten der Belästigung

Sexuelle Belästigung ist weitaus komplexer als viele denken. Es fängt bereits beim unsittlichen Anstarren an und kann im schlimmsten Fall bis hin zur Vergewaltigung führen. Schon das Hinterherpfeifen, Bemerkungen sexuellen Inhalts, unerwünschte Einladungen mit eindeutigen Hintergedanken und das Zeigen pornografischer Inhalte gehören dazu. Oft ist es auch der Fall, dass von einer Person eine sexuelle Handlung gefordert wird und mit negativen Konsequenzen bei “nichterfüllen” gedroht wird. Auch umgekehrt – also wenn einer Person für eine sexuelle Handlung eine bessere Position in Aussicht gestellt wird – handelt es sich um sexuelle Belästigung.

Täter suchen sich schwache Opfer

Opfer sind meistens Frauen, doch sind auch Männer hin und wieder betroffen. Auffällig ist, dass es sich meistens an Personen richtet, die in der Firma keine hohen Position inne haben und zudem nicht viele soziale Kontakte in der Firma pflegen. Grund dafür ist vor allem, dass sich der Täter von solchen Personen eine geringe Gegenwehr erhofft. Doch was kann man tun, wenn man selbst einmal Opfer sexueller Belästigung werden sollte?

Sofort wehren und Vorfälle nach oben melden

Erst einmal ist es wichtig, sich selbst über seine Empfindungen klar zu werden und anzügliche Bemerkungen nicht herunterzuspielen, sondern diese ernst zu nehmen. Bedeutsam ist es außerdem, immer unmittelbar nach solch einer Situation mit einer eindeutigen Reaktion zu reagieren. Somit macht man dem Täter zum einen klar, dass man dies nicht möchte und sich wehrt, auf der anderen Seite ist die Chance größer, Zeugen auf sich aufmerksam zu machen. Mit dem Gang zum Chef oder zum Betriebsrat sollte nicht zu lange gewartet werden. Wenn der Chef informiert ist, ist er dank des Gleichbehandlungsgesetzes dazu verpflichtet, einzuschreiten. Wenn er trotz Kenntnisnahme die Hilfe unterlässt, macht er sich mit strafbar.

Gewalt gegen Frauen in Indien

Im Dezember vergangenen Jahres wurde eine junge Studentin in Indien Opfer eines brutalen Verbrechens. Die junge Frau war auf dem Weg nach New Delhi und wurde im fahrenden Bus von sechs Männern missbraucht und vergewaltigt. Danach wurde sie zusammen mit ihrem Begleiter aus dem Bus geworfen. Später starb die Physiotherapie-Studentin an schweren inneren Blutungen, die die Folgen der Vergewaltigung waren. Auch ihr Begleiter wurde von den Tätern missbraucht, überlebte jedoch mit schweren Verletzungen.

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Fachtagung in Teltow – Erzieher und Kinderschutz

Dass das Wohl und die Sicherheit des Kindes oberste Priorität haben, muss man wohl keinem erzählen. Der Kinderschutz darf deswegen nicht erst dann beginnen, wenn es einen Vorfall gegeben hat, sondern sollte ein grundlegender Standard sein. Das betonte Jörg Maywald, seines Zeichens Sprecher der „National Coalition“, die die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention anstrebt, auf einem Fachtag zum Thema Kinderschutz.

Besonders Erzieher und Tagesmütter folgten der Einladung, denn sie sind schließlich eine der wichtigsten Anlaufstellen zur Lösung des benannten Problems. Anlass war im Übrigen ein seit diesem Jahr geltendes Gesetz der Regierung, das Bundeskinderschutzgesetz. Es klärt, auf welche Art und Weise Eltern über die möglichen Unterstützungsangebote zur Erziehung und Entwicklung des Kindes informiert werden und gibt außerdem eine Basis für Netzwerke.

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Hamburg saniert Frauenhäuser

Nachdem Unmengen an Geld in prestigeträchtige Neubauten in der Hafen City und an anderen exponierten Stellen in der Hansestadt errichtet wurden, fließt jetzt endlich wieder ein wenig Geld in wichtige Projekte.

Gerade beim Opferschutz, in diesem Fall von Frauen ist es doppelt nötig eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich wieder wohl fühlen und einen neuen Abschnitt ihres Lebens beginnen können.
So werden demnächst alle 5 Hamburger Frauenhäuser schrittweise saniert. Die nötigen 730 000 Euro für die erste Bauphase sind bereits bewilligt worden, versicherte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD).
Ende 2013 soll dann die erste Sanierungsphase von Toiletten, Heizungen, Fenstern und Fassaden abgeschlossen sein. Anfang 2014 geht es dann mit der zweiten Bauphase weiter in die rund 1,3 Millionen Euro investiert werden. Neben den Renovierungsarbeiten wird eines der Häuser auch einen Erweiterungsbau erhalten, um zu gewährleisten, dass die Kapazitäten der Auslastung angepasst werden können.

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